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CSIS nach Kriegsspiel: Invasion Taiwans scheitert nach verheerenden Verlusten

  • 17-01-2023
Schlagzeilen der Woche
Bild: Titelseite des CSIS Berichtes
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Auf dieser Karte wurden die Bodenkämpfe um Taiwan simuliert. (Bild: Bericht CSIS)
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Diese ca. 1,50 m x 1,80 m große Karte zeigt die operationale Situation im Westpazifik und ist eine der Karten, die für das Kriegsspiel verwendet wurde. (Bild: Bericht CSIS)

Die US-amerikanische Denkfabrik "Center for Strategic and International Studies" (CSIS, deutsch: Zentrum für internationale und strategische Studien) hat in den letzten Monaten in einem sogenannten "War Game" bzw. "Kriegsspiel einen möglichen Krieg zwischen den USA und China um Taiwan simuliert. Nun hat es die Ergebnisse des Kriegsspiels, bei dem es um Szenarien ging, wie die USA und Japan reagieren würden, sollte China im Jahr 2026 eine Invasion Taiwans beginnen, veröffentlicht.

Nach 24 Szenarien ist das CSIS zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Invasion Taiwans durch China fehlschlagen würde, aber zu einem sehr hohen Preis für alle Beteiligte. 

Laut den Simulationen verloren die USA und Japan Dutzende von Schiffen, Hunderte von Flugzeugen und Tausende von Militärangehörigen. Besonders der Verlust von zwei US-Flugzeugträgern wurde hervorgehoben. Auch Taiwans Militär wurden hohe Verluste vorausgesagt, während Taiwans Wirtschaft am Boden zerstört liegen würde.

Aber auch die Volksrepublik China würde schwer getroffen und verlieren laut dem Bericht in einem Szenario etwa 10.000 Soldaten, 155 Kampfflugzeuge und 138 Schiffe.

Chiu Bi Hui und Ilon Huang gehen in Schlagzeilen der Woche auf das Kriegsspiel und die Schlussfolgerungen des CSIS ein und stellen einige der Reaktionen auf diesen Bericht vor.

Den Originalbericht finden Sie HIER.

Das "Center for Strategic and International Studies" ist laut eigener Aussage parteipolitisch unabhängig und gemeinnützig.

Redaktion

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