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RTI Radio Taiwan InternationalRTI Radio Taiwan InternationalGespräch: 50 Jahre UN-Austritt Taiwans I

  • 21 November, 2021
Wochenendmagazin
Taiwans Delegation (Mitte) auf der UN-Generalversammlung 1971 berät mit amerikanischen Partnern (Bild: Vereinte Nationen)

Am 25. Oktober 1971 hat die Republik China (Taiwan) die Vereinten Nationen verlassen, als die Aufnahme der Volksrepublik China in die Staatengemeinschaft kurz bevorstand. Die VR China trat ein, und das Ein-China-Prinzip wurde von den Vereinten Nationen in der Resolution 2758 festgeschrieben.

Der Schritt der Chiang Kai-shek Regierung, die Staatengemeinschaft zu verlassen, hat bis heute Auswirkungen auf die völkerrechtliche Stellung Taiwans, die Weltpolitik und die Beziehung zu China.

Die Historikerin Agnès Dubler promoviert zu transnationalen Bündnissen antikommunistischer Staaten in den 1960er und 70er Jahren und hat sich auch mit Taiwans Stellung in dieser Epoche befasst.  Im Interview erklärt sie die historischen Umstände, die vor 50 Jahren zu Taiwans Austritt aus der Staatengemeinschaft geführt haben.

Redaktion

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