Sprachenpolitik in der Inneren Mongolei und in Taiwan

  • 28 September, 2020
  • Eva Triendl
Vertreter von indigenen Völkern Taiwans zeigen ihre Unterstützung für das mongolische Volk in China. Ihnen zufolge beutet die Auslöschung der Sprache die Auslöschung des Volkes (Foto: CNA) und protestieren gegen die Zurückdrängung der Sprachen von Minderheiten. (Foto: CNA)

In der Inneren Mongolei in China kam es zu Protesten gegen Bestimmungen, dass die Unterrichtsfächer Sprache und Literatur, Politik und Geschichte auch an den mongolischen Schulen in in Zukunft in chinesischer Sprache unterrichtet werden müssen. Lan Mei-hua vom Institut für Ethnologie an der National Chengchi Universität erklärt heute im Gespräch mit RTI, warum die mongolische Sprache für die Mongolische Bevölkerung in der Mongolei so wichtig ist und über die bisherige Sprachpolitik. Sie erklärt außerdem die Unterschiede zur Situation der mongolischen Sprache und Schrift in der autonomen Region Innere Mongolei in China und den in Taiwan außer Chinesisch gesprochenen Sprachen, wie Minan, Hakka und indigene Sprachen.

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