Proteste in der Inneren Mongolei gegen neue Bestimmungen für Schulen

  • 21 September, 2020
  • Eva Triendl
Ureinwohnervertreter in Taiwan bringen vor Taiwans Parlamentsgebäude ihre Unterstützung für die Mongolen in China zum Ausdruck. (Foto: CNA)

In der Inneren Mongolei in China kam es zu Protesten gegen Änderungen der Bestimmungen für den Unterricht an Schulen. Gemäß den chinesischen Behörden dürfen einige Schulfächer nur noch in Chinesisch unterrichtet werden, nicht mehr in Mongolisch. Es handelt sich dabei um Fächer in den Bereichen Sprache und Literatur, Politik und Geschichte. Die Mongolische Volksgruppe befürchet, dass dadurch die Sprache und kulturelle Identität der Mongolen in China weiter zurückgedrängt wird. Mehr über diese neuen Bestimmungen und die Situation und Entwicklung der mongolischen Sprache in China erfahren wir heute von Professorin Lan Mei-hua vom Institut für Ethnologie an der Zhengzhi Universität.

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