Gesetz soll illegale Fabrikbauten auf Ackerflächen bekämpfen II

  • 21 November, 2020
  • Carina Rother
Unweltinitiativen fordern, dass Fabrikbetreiber Verantwortung für Umweltverschmutzung übernehmen (Bild: CNA)

Agrarland wird informell verpachtet, Pächter bauen darauf Lager- und Produktionshallen ohne eine Genehmigung dafür einzuholen.

Diese Praxis existiert in Taiwan seit Jahren und betrifft laut Landwirtschaftskommission ca. 12.000 Hektar Land. Ein Gesetz soll Abhilfe schaffen, indem es Sondergenehimgungen für illegal erbaute Fabriken unter bestimmten Auflagen in Aussicht stellt. Doch Kritiker sagen, Umweltsünder kämen damit ungescholten davon. Und die illegale Verpachtung von Ackerland geht derweil weiter.

Teil I dieses Berichts hat einen Blick auf diesen Markt geworfen, und auf die Gründe, die zum Verlust von Anbauflächen führen.

In Teil II beschäftigen wir uns heute mit den Schlupflöchern und Kritikpunkten an dem Gesetz zur Verwaltung von Fabriken, das neuerdings Sondergenehmigungen möglich macht.

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