Korallenbleiche: Heißer Sommer schädigt Küstenökosysteme

  • 26 September, 2020
  • Carina Rother
Ein Korallenriff vor Kenting ist fas vollständig ausgebleicht (Bild: Tsai Yung-chun)

Korallenbleiche bezeichnet das Phänomen, wenn ein Korallenriff durch Mangel an Nährstoffen eine weiße Farbe annimmt und langsam abstirbt.

Einmal ausgebleichte Korallen erholen sich nur selten. Durch das Riff geht auch der Lebensraum für Fische und Küstenlebewesen verloren und das Ökosystem der Küsten ist bedroht. In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Korallenbleiche in Taiwan alle fünf bis zehn Jahre an einzelnen Küstenabschnitten festgestellt.

2020 betrifft das Phänomen Riffe vor Penghu, Kenting, den Dongsha Inseln, bis hin zu Nord- und Osttaiwan. Forscher warnen, dass heiße Sommer und ausbleibende Taifune die Korallenbleiche künftig zu einem jährlichen Ereignis werden lassen könnten. Mehr dazu im Blickpunkt.

Kommentare