Wohin mit den Statuen des Diktators?

  • 13 May, 2020
  • Carina Rother
Umkämpfte Erinnerung: Chiang-Statue in Gedächtnishalle nach einem Farbanschlag (Bild: Archiv)

Seit fast zwei Jahren arbeitet die Kommission für Vergangenheitsaufarbeitung durch über 2 Millionen Seiten historische Akten aus Taiwans Diktaturära.

In den Jahren zwischen 1949 und 1987 wurden in Taiwan Tausende Menschen vor Militärgerichten verurteilt, weil sie kommunistischem oder staatsfeindlichem Gedankengut verdächtigt wurden. Die historische Aufarbeitung dieser Unrechtsjustiz ist die Aufgabe der Kommission. Eigentlich sollte ihre Arbeit im Mai 2020 beendet sein. Doch nun wurde das Mandat der parlamentarischen Kommission um ein Jahr verlängert. Warum, und welche Tätigkeiten die Kommission genau ausführt, das erklärt uns heute Kommissionssprecherin und DPP-Abgeordnete Yeh Hung-ling ( 葉虹靈 ).

Heute geht es besonders um die Frage, was mit Symbolen der Führerverehrung und Statuen aus der Diktaturzeit passieren soll.

Hier finden Sie Teil I und Teil II der Reihe zur Vergangenheitsaufarbeitung.

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