"Herren der Insel": Romanautor schreibt Ureinwohnergeschichte

  • 01 January, 2020
  • Carina Rother
Autor Chen Yao-chang mit seinem Roman

Der ehemalige DPP-Politiker und pensionierte Arzt Chen Yao-chang (陳耀昌) hat seit 2012 vier Romane veröffentlicht, die von Taiwans Geschichte im 18. und 19. Jahrhundert handeln. Im Zentrum stehen dabei die, so sagt er, "eigentlichen Herren der Insel", die indigene Bevölkerung Taiwans.

In seiner preisgekrönten dreiteiligen Reihe “Die Puppendame” (傀儡花, 2016), “Die Dame vom Löwenkopf” (獅頭花, 2017) und "Die Blüten des Zedrachbaums” (苦楝花, 2019) beschreibt Chen Yao-chang kriegerische Auseinandersetzungen zwischen ausländischen Mächten und Kriegern der Volksgruppe Paiwan im späten 19. Jahrhundert in Südtaiwan. Er schlägt dabei eine neue Lesart taiwanischer Geschichte aus Perspektive der Ureinwohner vor.

Von seinen Romanen und der zugrundeliegenden Geschichte erzählt Chen Yao-chang heute im Kulturpanorama.

 

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