Chilin-Stiftung: Demokratische Bildung und Demokratiegeschichte

  • 02 October, 2019
  • Carina Rother
Ein Bild erinnert an die Sonnenblumenbewegung von 2014 (Bild: Carina Rother)
Museum für Demokratiebewegungen in Taiwan (Bild: Carina Rother)
Von Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart hat das Museum historische Informationen über Demokratiebewegungen gesammelt (Bild: Carina Rother)

Die Chilin Stiftung (慈林基金會) wurde 1991 von dem DPP-Politiker und Demokratieaktivisten Lin Yi-hsiung (林義雄) ins Leben gerufen.

Seine Vision: Taiwans junge Demokratie fördern, indem man die Bevölkerung durch Kultur- und Bildungsveranstaltungen zu mündigen und verantwortungsvollen Bürgern macht. Seither arbeitet die Chilin Stiftung im Bereich der demokratischen Bildungsarbeit mit Schulklassen, Studierenden und Erwachsenen zusammen und hält Konzerte und Ausstellungen ab.

Im Jahr 2000 eröffnete die Stiftung auf ihrem Hauptsitz in Yilan, Nordosttaiwan, zudem das Museum der Demokratiebewegungen (台灣民主運動館). In diesem landesweit einzigartigen Museum werden 100 Jahre taiwanische Geschichte "von unten", also aus Sicht der Vorkämpfer, Widerständler und Visionäre erzählt.

Die Direktorin des Archivs der Chilin Stiftung Chen Feng-ping (陳鳳萍) stellt im heutigen Interview das Museum und die Stiftungsarbeit vor.

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