Der gebrochene Stift: Taiwans Pressefreiheit nach 1945 I

  • 11 September, 2019
  • Carina Rother
Eine Sonderausstellung des Menschenrechtsmuseums dokumentiert Taiwans Presselandschaft nach dem Zweiten Weltkrieg (Bild: RTI)

Zur Zeit des Kriegsrechts (1949-1987) war die Pressefreiheit in Taiwan stark eingeschränkt.

Auch Journalisten wurden in dieser Zeit Opfer politischer Verfolgung, oft aufgrund des Verdachts der Kollaboration mit kommunistischen Kräften. Eine Ausstellung im Museum für Menschenrechte in Jingmei, Taipei, dokumentiert das Schicksal dieser Journalisten. Die Ausstellung trägt den Titel "Der gebrochene Stift - Politische Verfolgung von Journalisten" und ist noch bis zum 15. Dezember zu sehen.

Ihr Kurator, der Journalist Chen Ming-cheng, und der Pressehistoriker Chen Bai-ling haben mit RTI über die Situation von Presse- und Publikationsfreiheit in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg gesprochen.

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