Das Dorf Siaolin 10 Jahre nach der Katastrophe

  • 12 August, 2019
  • Eva Triendl
Der Siaolin-Gedenkpark - ein Baum für jedes samt seinen Bewohnern verschüttete Haus (Foto: Hsia Chi-ping, RTI)

Am 8. August vor 10 Jahren ist Taifun Morakot über Taiwan gezogen. Extrem heftige Niederschläge haben Erdrutsche und Überschwemmungen verursacht. Fast 700 Menschen starben. Am allerschlimmsten traf es das Dorf Siaolin in Kaohsiung in Südtaiwan. Extreme Regenfälle in der Nacht vom 8. zum 9. August 2009 verursachten frühmorgens einen Bergsturz. Der größte Teil des Dorfes wurde durch Geröll-, Schlamm- und Wassermassen zerstört. Mehr als 400 Menschen starben. Dort, wo das Dorf und deren Bewohner verschüttet wurden, befindet sich nun ein Gedenkpark. Für die Überlebenden wurden drei neue Siedlungen erbaut. Radio Taiwan International sprach mit dem Vorsitzenden des Riguang Siaolin Entwicklungsverbandes, Herrn Wang Min-liang, über das Leben der Bewohner von Siaolin 10 Jahre nach der Katastrophe.