"Herstory of Abstraction": Neues Kapitel der Kunstgeschichte

  • 24 July, 2019
  • Carina Rother
TFAM-Direktorin Lin Ping (Mitte) mit Kuratorinnen Wang Pin-hua (l.) und Moon Jung-hee (r.) (Bild: TFAM)
Ausstellungsraum mit Werken von Kusama Yayoi (Bild: TFAM)
Künstlerin Yang Shih-Chih vor ihrer abstrakten Kalligraphie (Bild: RTI)

"Einen historischen Moment" und "Die erste Ausstellung ihrer Art in Asien", so bezeichnen die Kuratorinnen ihre Ausstellung "The Herstory of Abstraction in East Asia", die am 20. Juli im Städtischen Kunstmuseum Taipei (Taipei Fine Arts Museum, TFAM) eröffnet hat.

Ausgestellt werden darin die Arbeiten von 13 weiblichen abstrakten Kunstschaffenden aus Japan, Korea und Taiwan von den 1950er Jahren bis heute.

Co-Kuratorinnen Moon Jung-Hee (Korea) und Wang Pin-hua (Taiwan) haben mit dieser Ausstellung ein bisher unerforschtes Kapitel der ostasiatischen Kunstgeschichte aufbereitet, und erstmals die Vielfalt und Innovation weiblicher Abstraktion in Ostasien ins Zentrum gerückt.

"The Herstory of Abstraction in East Asia" ist noch bis zum 27. Oktober im TFAM zu sehen.

Im Kulturpanorama stellen wir die Ausstellung und ihre Künstlerinnen vor und sprechen mit Museumsdirektorin Lin Ping (林平) und der taiwanischen Künstlerin Yang Shih-Chih (楊世芝).