VRwandlung: Kafka im MOCA Taipei

  • 04 December, 2018
  • Carina Rother
Mit der VR-Brille in Kafkas "Verwandlung" eintauchen (Bild: Goethe Institut Taipei)
VRwandlung im MOCA Taipei (Bild: Goethe Institut Taipei)
VR-Technologie in Aktion (Bild: Goethe Institut Taipei)
Goethe Institutsleiter Jens Rösler im Gespräch mit RTI (Bild: Goethe Institut Taipei)

Franz Kafkas "Verwandlung" hat in den 103 Jahren seit ihrer Erstveröffentlichung viele Kunstwerke inspiriert. Das jüngste ist die virtuelle Realitäts-Installation "VRwandlung" des Regisseurs Mika Johnson, die noch bis zum 09. Dezember im Museum für Moderne Kunst MOCA in Taipei zu sehen ist.

Entwickelt von einem tschechischen Design- und Programmiererteam mit Unterstützung des Goethe Institut Prag, tourt der virtuelle Beginn des Kafka-Stoffs derzeit um die Welt. Mit Hilfe der VR-Technologie kann man eintauchen in die ersten Momente des Romans, und findet sich selbst wieder im Körper des käfergewordenen Gregor Samsa.

Die Ausstellungeröffnung am 20. November wurde begleitet durch einen Vortrag der Kafka-Übersetzerin Tong Yali (彤雅立), die uns im Gespräch verrät, was die Beliebtheit des Prager Autors in Taiwan ausmacht.