Ma: Taiwan hält an Verbündeten fest

  • 29 January, 2014
  • Editor

Taipei – 29.1.2014 – Bei seinem kürzlichen Aufenthalt in Honduras hat Präsident Ma Ying-jeou den Standpunkt der Regierung deutlich gemacht, dass Taiwan die offiziellen diplomatischen Beziehungen zu seinen Verbündeten auch weiter fortführen werde. Zugleich wies er darauf hin, dass dies alle Verbündeten miteinschließe, darunter jene aus Zentral- und Südamerika, sowie Taiwans Verbündete in Afrika. Er machte seine Angaben vor internationalen Medienvertretern.

Wie Taiwans Präsident weiter erklärte, werde seine Regierung nicht dagegen opponieren, dass diese Staaten neben ihren diplomatischen Verbindungen zu Taiwan, auch zu China Wirtschaftsbeziehungen unterhielten. Dennoch hoffe man nicht, dass sich diese Art der Beziehungen zu offiziellen diplomatischen Beziehungen ausweiteten. Da sich die taiwanisch-chinesichen Beziehungen über die letzten fünf Jahre merklich gebessert hätten, hätten es die Verbündeten gar nicht nötig, sich für eine der beiden Seiten zu entscheiden.

Auf die Frage eines Journalisten, ob es zwischen Taiwan und Honduras neue Kooperationsprojekte gebe, sagte Präsident Ma lediglich, dass die Beziehungen zwischen seiner Regierung und dem honduranischen Präsidenten Hernandez eng seien. Wenn daher von honduranischer Seite derartige Projekte erwünscht seien, sei auch Taiwan bereit, seinen Teil für eine erfolgreiche Kooperation beizutragen.

Honduras ist einer von 22 verbliebenen, offiziellen diplomatischen Verbündeten Taiwans. Erst im November 2013 hatte Gambia den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Taiwan verkündet.

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