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Radioaktive Rückstände in Lebensmittelimporten aus Japan nachgewiesen

  • 15-09-2022
Radioaktive Rückstände in Lebensmittelimporten aus Japan nachgewiesen
Quelle: CNA

Taipei – 15. September 2022. Taiwans Lebensmittelbehörde gab gestern bekannt, dass radioaktive Rückstände in sechs aus Japan importierten Lebensmittelproben nachgewiesen wurden. Heute verkündete Regierungssprecher Lo Ping-cheng (羅秉成), dass die Lebensmittel zerstört oder zurückgesendet werden.

Spuren von Cäsium 137 wurden in den Produkten Konjac-Pulver, Blaubeersaft, Shiitake-Pilzen, Shiitake-Pilz-Pulver und Maitake-Pilzen gefunden. Die Produkte wurden aus den Präfekturen Gunma, Tokushima, Nagano, Yamagata und Tottori importiert.

Taiwan hob im Februar das Importverbot für Lebensmittel aus den von der Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011 betroffenen japanischen Präfekturen auf. Die Entscheidung führte zu starken Protesten und Widerstand in der Bevölkerung.

Die Generaldirektorin der Lebensmittelbehörde, Wu Shou-mei (吳秀梅) sagte, dass die Strahlungswerte der Proben die von Taiwan festgelegten Höchstwerte nicht übersteigen. Sie wurden von den Importeuren aber dennoch auf Empfehlung der Regierung zurückgegeben oder vernichtet.

Regierungssprecher Lo erklärte, dass die Regierung die höchsten Standards beibehalten wird. Er versicherte, dass die Regierung in Bezug auf die Lebensmittelsicherheit keine Kompromisse eingehen werde.

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