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Pelosi: USA dulden keinen neuen Status quo in der Taiwanstraße

  • 11-08-2022
Pelosi: USA dulden keinen neuen Status quo in der Taiwanstraße
Die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, wurde von TODAY interviewt. (Quelle: TODAY)

Taipei – 11. August 2022. Die USA dürfen es nicht zulassen, dass China durch seine Militärübungen einen neuen Status quo in der Taiwanstraße schafft. Dies äußerte die US-Sprecherin Nancy Pelosi gestern auf der ersten Pressekonferenz, an der sie nach ihrer Rückkehr in die USA teilnahm.

Nachdem Pelosi in der vergangenen Woche Taiwan einen Besuch abstattete, führte China für etwa eine Woche Militärübungen mit scharfer Munition in den Gewässern nahe Taiwan aus. Gestern verkündete China, dass die Militärmanöver vorerst abgeschlossen seien. Es werde aber weiterhin Schiffspatrouillen durchführen.

Pelosi kritisierte, dass China ihren Besuch in Taiwan als Vorwand nimmt, um einen neuen Status quo zu erzeugen. Ihr Besuch in Taiwan habe das Ziel verfolgt, die starke Beziehung zwischen den USA und Taiwan auf der Grundlage des Status quo zu betonen und zu zeigen, dass China Taiwan nicht isolieren kann. Außerdem wollte sie Taiwans blühender Demokratie und seinen wirtschaftlichen Errungenschaften Respekt zollen, so Pelosi. Die USA würden keine Änderung des gegenwärtigen Status quo dulden.

Nach dem Besuch Pelosis verkündete China außerdem, Sanktionen über sie und ihre Familie zu verhängen. Über den genauen Inhalt der Sanktionen ist noch nichts bekannt. Pelosi äußerte sich zu den Sanktionen, dass diese sie nicht interessieren und für sie von keinerlei Relevanz seien. 

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