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Japan und Südkorea besorgt über Raketenabschüsse Chinas

  • 05-08-2022
Japan und Südkorea besorgt über Raketenabschüsse Chinas
Japans Premierminister Fumio Kishida (Quelle: @kishida230/Twitter)

Taipei – 5. August 2022. Japan und Südkorea zeigen sich besorgt, dass die chinesischen Raketenabschüsse mit scharfer Munition in taiwanische Gewässer ihre nationale Sicherheit und ihren Handel beeinträchtigen werden. Der japanische Premierminister Fumio Kishida verurteilte China heute für die Raketenabschüsse.

Die Militärübungen werden als Reaktion Chinas auf den Besuch der US-Sprecherin Nancy Pelosi am vergangenen Dienstag betrachtet. Pelosi befindet sich derzeit in Tokio, dem letzten Ziel ihrer Asienreise. Dort traf sie sich heute mit Premierminister Kishida.

Kishida sagte, die chinesischen Militärübungen stellen eine ernsthafte Bedrohung für Japans nationale Sicherheit dar. In den japanischen Medien wurde berichtet, dass fünf chinesische Raketen in der Exklusiven Wirtschaftszone Japans (EEZ) landeten. Vier von ihnen seien über Taiwan geflogen. Japan forderte China dazu auf, die Militärübungen sofort einzustellen.

In den südkoreanischen Medien werden die Militärübungen Chinas als Absperrung Taiwans bezeichnet. Es wurde außerdem Besorgnis über den Export von Halbleitern aus Taiwan geäußert. Südkorea forderte seine Fluggesellschaften auf, vor dem Durchfliegen des taiwanischen Luftraums angemessene Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.

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