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Präsidentin Tsai diskutiert Lebensmittelsicherheit mit Japans ehemaligem Premierminister

  • 11-02-2022
Präsidentin Tsai diskutiert Lebensmittelsicherheit mit Japans ehemaligem Premierminister
Bei der Durchführung eines Radioaktivitätstests von Lebensmitteln (Quelle: Webseite des Atomic Energy Council, AEC)

Taipei – 11. Februar 2022. Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen (蔡英文) und der ehemalige japanische Premierminister Shinzo Abe führten Ende Januar ein Telefongespräch über Lebensmittelsicherheit. Dies bestätigte der Sprecher des taiwanischen Präsidialamtes Xavier Chang  (張惇涵) heute. Neben der Frage des Lebensmittelimports diskutierten die beiden Politiker auch Taiwans Beitritt in die Transpazifische Partnerschaft CPTPP. Shinzo Abe sagte, dass Taiwans Öffnung von Lebensmittelimporten aus Fukushima von höherer Priorität als die Frage des Beitritts zur CPTPP sei.

Die taiwanische Regierung habe mit der Öffnung von Importen aus Fukushima die richtige Entscheidung getroffen. Dies äußerte Taiwans Premierminister Su Tseng-chang (蘇貞昌) am heutigen Freitag. Er besuchte heute das Institut für Nuklearenergieforschung und prüfte die Sicherheit der Radioaktivitätstests von Lebensmitteln. Die taiwanische Regierung würde auf Basis wissenschaftlicher Beweise und sorgfältiger Kontrollen sicherstellen, dass die importierten Lebensmittel keine Gesundheitsrisiken aufweisen, so Su.

Im März 2011 verkündete Taiwan ein Einfuhrverbot von Lebensmitteln aus von der Atomkatastrophe betroffenen Teilen Japans, allen voran der Präfektur Fukushima. Vergangenen Dienstag beschloss das taiwanische Kabinett schließlich die Aufhebung des Importverbotes. Für einige Produkte wie Pilze und Fleisch von Wildtieren besteht weiterhin ein Einfuhrverbot.

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