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Außenminister spricht sich für Überprüfung des Fukushima-Importbanns aus

  • 23-12-2021
Außenminister spricht sich für Überprüfung des Fukushima-Importbanns aus
Außenminister Joseph Wu möchte den Importbann für Lebensmittel aus bestimmten Regionen Japans auf wissenschaftlichen Grundlagen überprüfen. (Bild: 王照坤 für RTI)

Taipei – 23. Dezember 2021. Außenminister Joseph Wu (吳釗燮) hat sich heute dafür ausgesprochen, den Importbann für Lebensmittel aus bestimmten Regionen Japans auf wissenschaftlichen Grundlagen zu überprüfen. 

2011 kam es in der japanischen Präfektur Fukushima zu einem Atomunfall. Als Reaktion stellte Taiwan Lebensmittelimporte aus der Präfektur Fukushima und vier angrenzenden Präfekturen ein. Der Importbann ist ein ungeklärtes Handelshemmnis zwischen Japan und Taiwan. 

Bei den nationalen Referenda am vergangenen Samstag hatten Wähler in Taiwan nicht für einen Importbann für Ractopamin haltiges Schweinefleisch aus den USA gestimmt. Dies hat einer Überprüfung des Fukushima-Importbannes Aufschwung verliehen. 

Außenminister Wu sagte, dass Importbanns auf internationalen Standards und wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren müssen. Er gab an, dass die taiwanische Regierung Lebensmittel aus den betroffenen Regionen überprüfe und keine Verunreinigungen feststellen konnte. Basierend auf internationalen Handelsregeln, solle daher der Import gestattet werden, so Wu. 

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