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Gesandter der Philippinen fordert Abschaffung von Vermittlungsgebühr

  • 25 November, 2021
Gesandter der Philippinen fordert Abschaffung von Vermittlungsgebühr
Wilfredo B. Fernandez, Vorsitzender und Vertreter des Wirtschafts- und Kulturbüros von Manila. (Bild: CNA)

Taipei – 24. November 2021. Der Gesandte der Philippinen in Taiwan, Wilfredo B. Fernandez, hofft, dass die Vermittlungsgebühr, die philippinische Arbeitsmigranten an Vermittlungsagenturen zahlen müssen, abgeschafft wird. Das erklärte er am Dienstag in einem Interview mit CNA. Die durchschnittliche Vermittlungsgebühr beträgt 60.000 philippinische Pesos, umgerechnet etwa 1000 Euro

Philippinische Wanderarbeiter, die nach Taiwan kommen, fordern seit langem die Abschaffung der Vermittlungsgebühren. Diese stellen ihrer Meinung nach eine übermäßige finanzielle Belastung dar. Die Tarife variieren je nachdem, welches Unternehmen einen Arbeitsauftrag erteilt, wobei die Gebühren für Familienunternehmen niedriger und für größere Unternehmen höher sind - manche belaufen sich auf bis zu 120.000 philippinische Pesos -, wie mit der Angelegenheit vertraute Quellen berichten.

Fernandez, der am 1. September sein Amt als Vorsitzender und Resident Representative des Manila Economic and Cultural Office (MECO) angetreten hat, schlägt als ehrgeizigere Reform vor, die Vermittler ganz abzuschaffen.

"Die Vermittlungsagenturen in Manila sollten abgeschafft werden, so dass es keine Vermittlungsgebühren mehr gibt. Die Anwerbung sollte auf Regierungsebene erfolgen", sagte der De-facto-Botschafter der Philippinen in Taiwan.

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