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Wirtschaftsministerin: Verbot von Schweinefleischimporten wird Taiwans CPTPP-Bewerbung schaden

  • 25 November, 2021
Wirtschaftsministerin: Verbot von Schweinefleischimporten wird Taiwans CPTPP-Bewerbung schaden
In der Fleischabteilung eines Supermarktes, in der Produkte ohne Ractopamin angeboten werden. (Bild: CNA)

Taipei – 24. November 2021. Wirtschaftsministerin Wang Mei-hua sagte, dass die Wiedereinführung eines Importverbots für ractopaminhaltiges Schweinefleisch Taiwan schaden würde. Zusammen mit drei anderen Fragen soll die Bevölkerung über diese Frage im Dezember in einem Referendum entscheiden.

Wang trat am Mittwochabend in einer Fernsehdebatte über die Fragen des Referendums auf. Sie vertrat und erläuterte die Position der Regierung.

Wang sagt, dass Taiwan seit neun Jahren Ractopamin-haltiges Rindfleisch importiert und dass dies nie zu Sicherheitsbedenken geführt hat. Auch Taiwans asiatische Nachbarn hätten keine Einwände gegen die Einfuhr von Schweinefleisch, das mit dem Futtermittelzusatzstoff behandelt wurde, sagt sie. Sollte das Referendum zur Wiedereinführung eines Verbots von mit Ractopamin behandeltem Schweinefleisch angenommen werden, würde dies Taiwans Möglichkeiten zur Teilnahme an der regionalen wirtschaftlichen Integration und an internationalen Freihandelsabkommen einschränken.

Taiwan hofft, dem Umfassenden und fortschrittlichen Abkommen für die Transpazifische Partnerschaft beizutreten, dem derzeit elf Länder des pazifischen Raums angehören. Laut Wang könnte ein Verbot von Schweinefleischimporten dazu führen, dass Taiwan für eine Mitgliedschaft nicht in Frage kommt.

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