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MAC weist Chinas Kritik an der Rede der Präsidentin zum Nationalfeiertag zurück

  • 13 October, 2021
MAC weist Chinas Kritik an der Rede der Präsidentin zum Nationalfeiertag zurück
Präsidentin Tsai Ing-wen während Ihrer Rede zum Nationalfeiertag (Bild: CNA)

Taipei – 13. Oktober 2021. Taiwans Kommission für Festlandsangelegenheiten (MAC) hat die Kritik Pekings an der Rede von Präsidentin Tsai Ing-wen zum Nationalfeiertag zurückgewiesen. 

Zu den Punkten in der Rede vom Sonntag, die China verärgert haben, gehörte Tsais Aussage, dass Taiwan, das offiziell Republik China heißt, nicht zur kommunistischen Volksrepublik China gehört. 
China sagt, dass Tsais Rede die Unabhängigkeit Taiwans und den Konflikt gefördert habe.

Die Kommission für Festlandangelegenheiten erklärt jedoch, dass Tsai in ihrer Rede dazu aufgerufen habe, den Status quo zwischen Taiwan und China zu erhalten. Außerdem sei es nicht Taiwan, sondern China, das mit seinen häufigen militärischen Drohgebärden rund um Taiwan auf eine Änderung dieses Status quo hinarbeite. 

Die Kommission für Festlandangelegenheiten kritisierte die Vorwürfe Chinas ebenfalls als unkonstruktiv und sagte, dass diese Vorwürfe nur dazu dienen würden, die Kluft zwischen beiden Seiten der Taiwanstraße zu vertiefen. Peking solle pragmatisch auf die Aussagen Tsais in ihrer Rede reagieren, dass die Zukunft Taiwans vom taiwanischen Volk entschieden werden solle, dass Taiwan seine Freiheit und Demokratie bewahren solle, dass Taiwan nicht zu Peking gehöre und dass die Souveränität der Republik China auf Taiwan unantastbar sei. 

Die Kommission für Festlandangelegenheiten erklärte außerdem, dass die Souveränität der Republik China eine objektive Tatsache sei und Tsais Aussage, dass Taiwan nicht zur Volksrepublik China gehöre, objektiv wahr sei. Die Republik China bestehe seit 110 Jahren, und die Gebiete, die sie heute kontrolliere, seien nie unter der Kontrolle der Volksrepublik China gewesen.

Auf die Kritik, Tsai habe mit ihrer Rede versucht, die Republik China zu schmälern oder zu negieren, antwortet die Kommission für Festlandangelegenheiten, dass es Peking und nicht Taiwan sei, das die Existenz der Republik China negiert habe. 

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