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Myanmar Militärputsch: Amnesty International Taiwan ruft zum Handeln auf

  • 23 July, 2021
Myanmar Militärputsch: Amnesty International Taiwan ruft zum Handeln auf
Die heutige Pressekonferenz der Amnesty International Büros Taiwan, Thailand und Malaysia. (Bild: Screenshot der Homepage von Amnesty International Taiwan)

Taipei – 23. Juli 2021. Bezüglich des Militärputsches in Myanmar haben Amnesty International Taiwan, Thailand und Malaysia Regierungen in der Region zum Handeln aufgerufen. Dieser Aufruf kam heute während einer Pressekonferenz der drei Amnesty International Büros. 

Am ersten Februar dieses Jahres hatte Myanmars Militär die zivile Regierung gestürzt und die Macht übernommen. Der Militärputsch wurde international scharf kritisiert und führte zu andauernden Protesten im Land. 

Die Direktorin von Amnesty International Taiwan Chiu E-ling (邱伊翎) sagte, dass Handeln nötig sei. Vor drei Monaten hatten die ASEAN-Staaten sich auf einen 5-Punkte-Konsens zu Myanmar geeinigt. Dieser Konsens beinhaltet ein Ende der Gewalt, konstruktiven Dialog, humanitäre Hilfe und die Entsendung eines Sondergesandten. 

Chiu sagte, dass Taiwan zwar kein Mitglied der ASEAN sei. Es sei aber eines der wenigen Länder in der Region, in welchem Proteste möglich seien. Sie hoffe, dass Taiwans Regierung und Zivilgesellschaft sich aktiver für Menschenrechte in anderen Ländern einsetzen. 

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