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Medigen COVID-19 Impfstoff: Diskussion um Immunobridging

  • 17 June, 2021
Medigen COVID-19 Impfstoff: Diskussion um Immunobridging
(Bild: CNA)

Taipei – 17. Juni 2021. Taiwans Gesundheitsministerium hat Immunobridging zur Überprüfung der Wirksamkeit des einheimischen Impfstoffkandidaten der Firma Medigen Vaccine Biologics Corporation verteidigt. Damit reagierte das Ministerium auf Medienberichte, dass die US-Lebens- und Arzneimittelbehörde Immunobridging bisher nicht genehmigt habe. 

Taiwans Lebens- und Arzneimittelbehörde hatte angekündigt, Immunobridging als Test für die Wirksamkeit einheimischer Impfstoffkandidaten einzusetzen. Beim Immunobridging wird die Reaktion des Körpers auf verschiedene Impfstoffkandidaten verglichen. In der Theorie lässt eine stärkere Reaktion auf einen Impfstoff einen höheren Schutz vor Krankheit vermuten. Taiwans Lebens- und Arzneimittelbehörde möchte im Prozess der Notfallzulassung die Immunantwort auf den Impfstoffkandidaten der Firma Medigen mit der Immunantwort auf eine AstraZeneca-Impfung vergleichen. Bei einer gleichwertigen oder stärkeren Immunantwort auf den Medigen-Impfstoff, wird eine Notfallzulassung erwartet. 

Das Gesundheitsministerium betonte, dass die EU und die WHO Immunobridging nicht ablehnen. Taiwans Vize-Gesundheitsminister Hsueh Jui-yuan (薛瑞元) unterstrich außerdem, dass die Notfallzulassung einheimischer Impfstoffe auf Basis einheimischer Verfahren stattfinden werde.  

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