Taiwans Präsidentin: Taiwan wird sich externem Druck nicht beugen

  • 15 September, 2020
Präsidentin Tsai Ing-wen während des 199. Jahrestages der zentralamerikanischen Unabhängigkeit (Bild: CNA)

Taipeh – 15. September 2020.  Taiwan wird sich externem Druck nicht beugen und stattdessen bestrebt sein, die Freiheit mit dem Rest der Welt zu teilen. Dies erklärte Taiwans Präsidentin Tsai Ing-Wen während eines Empfangs anlässlich des 199. Jahrestages der zentralamerikanischen Unabhängigkeit.

An dem Empfang nahmen die Botschafter von Guatemala, Honduras und Nicaragua teil. Dies sind drei der fünf Länder, die am 15. September 1821 ihre Unabhängigkeit von Spanien erklärten. 

In ihrer Rede sagte Präsidentin Tsai, dass der diesjährige Empfang angesichts der weltweiten Covid-19-Pandemie von besonderer Bedeutung sei. Sie dankte den zentralamerikanischen Verbündeten Taiwans für ihre kontinuierliche Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von COVID-19. Tsai nannte mehrere aktuelle Beispiele dafür, wie die Beziehungen zu Zentralamerika trotz der Pandemie tatsächlich floriert haben. Zu diesen Bemühungen gehören ein Stipendienprogramm mit Guatemala, Berufsbildungsaustausch mit Honduras und eine Zusammenarbeit mit Nicaragua im Bereich der Agrartechnologie. 

Der Botschafter Guatemalas, Willy Alberto Gómez Tirado wies in seiner Rede daraufhin, dass chirurgische Gesichtsmasken aus Taiwan es den Menschen seines Landes ermöglicht haben, die Freiheit zu erleben, ihre Heimat zu verlassen. 

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