Exportverbot für Mundschutze ab 1. Juni aufgehoben

  • 26 May, 2020
Maskennachfrage aus dem Ausland steigt

Angesichts der abklingenden COVID-19-Epidemie in Taiwan hat sich das mit der Virenepidemie betraute Epidemie-Kommandozentrum (CECC) für eine Aufhebung des Exportverbots von Mundschutzen ab dem 1. Juni ausgesprochen.

Wegen der nachlassenden Nachfrage habe die Regierung die täglich vereinbarte Abgabe von 12 Mio. auf 8 Mio. Stück gesenkt. Den Herstellern verbleibt damit größerer Spielraum auf dem Binnen- und Auslandsmarkt, zudem ist die Preisbindung für überschüssige Masken aufgehoben.

Wirtschaftsminister Shen Jong-jin (沈榮津) wies die Unternehmen zur Beibehaltung der Qualität an, um den guten Ruf von "Made in Taiwan"-Produkten nicht zu gefährden. Sollte es in Zukunft erneut eine größere Binnennachfrage nach Mundschutzen geben, könne die Abgabe wieder erhöht werden. Man werde weiter an Lagerbeständen von 100 Mio. Stück festhalten.

Für die in der Gesundheitspflege verwendeten N95-Masken soll weiter eine Mindestabgabe von 100.000 Masken täglich und 3 Mio. Masken monatlich bestehen.

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