Irankonflikt: Regierung ruft Sicherheitskonferenz ein

  • 08 January, 2020
Raketenangriff auf US-Militärstüztpunkte im Irak

Das Außenministerium riet den sich im Iran aufhaltenden Taiwanern angesichts der wachsenden Spannungen in der Region zur Vorsicht. Empfohlen wurde, in engem Kontakt mit Taiwans Repräsentanzbüro in Dubai zu bleiben, um eventuell notwendigen Beistand zu bekommen.

Anlass sind die am Mittwochmorgen erfolgten Raketenangriffe des Iran auf zwei US-Militärbasen im Irak als Vergeltungsschlag gegen den US-Drohenangriff auf einen hochrangigen Militärführer des Iran.

Wie Joanne Ou (歐江安), die Sprecherin des Außenministeriums sagte, leben schätzungsweise 15 Taiwaner als Geschäftsleute oder Ehepartner im Iran. Die meisten sind in Teheran ansässig.

Für den Iran gab das Außenministerium die zweithöchste Warnstufe „Orange“ aus. Unnötige Reisen in die Region sollten vermieden werden.

Das Präsidialamt hielt aus gleichem Anlass eine Landessicherheitskonferenz statt, um sich ein Bild über die Lage und deren mögliche Implikationen auf den Devisenmarkt, die Energieversorgung und der Kommunikation und den Schutz der im Ausland lebenden Bürger zu verschaffen.

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