Revision des Anti-Drogengesetzes verabschiedet

  • 08 November, 2019
Premierminister Su Tseng-chang

Das Kabinett verabschiedete heute eine Revision des Anti-Drogen-Gesetzes.

Vorrangig geht es bei den Änderungen um die Drogentherapie von straffälligen Drogenkonsumenten auf Bewährung. In Zukunft müssen sie sich nicht mehr einer obligatorischen Drogentherapie unterziehen. Fallabhängig sind je nach Umständen und medizinischer Rücksprache weitere Behandlungsansätze möglich.

In Zukunft kann ein Bußgeld gezahlt, ein Bußschreiben aufgesetzt und körperliche Arbeit geleistet werden. Dabei müssen sich die Betroffenen regelmäßig einem Urintest unterziehen.

Man verspricht sich von der neuen Regelung eine höhere Erfolgsrate beim Kampf gegen den Drogenmissbrauch.

Ferner wurden die Strafen für Schmuggel, Herstellung und den Verkauf von Drogen verschärft.

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