Präsidentin betont vier Ziele der Außenpolitik

  • 13 September, 2019
Präsidentin Tsai Ing-wen bei ihrem Besuch in Tamsui (Foto: Präsidialamt)

Taipei – 13.9.2019 - Präsidentin Tsai Ing-wen hat die Außenpolitik ihrer Regierung verteidigt. Der Präsidentschaftskandidat der Oppositionspartei KMT, Han Kuo-yu, warf der Tsai-Regierung vor, die auswärtigen Beziehungen für Taiwan immer schwieriger zu machen.  

Präsidentin Tsai Ing-wen sagte heute bei einem Besuch in Tamsui zu Fragen von Journalisten, ihre Regierung konzentriere sich bei der Außenpolitik weiterhin auf vier Hauptziele. Dies sei erstens die Freundschaft mit Ländern zu stärken, mit denen man gemeinsame Werte teile. Nur so habe man Freunde, die bei Problemen für Taiwan das Wort ergreifen. Zweitens müsse Taiwan als Teil der Region seiner Verantwortung bei der Aufrechterhaltung von Frieden und Stabilität in der Region gerecht werden. Drittens müsse Taiwan aufrichtig bedürftigen Ländern Hilfe leisten, besonders diplomatischen Verbündeten. Das vierte Ziel sei taiwanische Unternehmen dabei zu unterstützen, sich global zu positionieren.

Präsidentin Tsai sagte: „Diese vier Punkte hat unsere Regierung in den vergangenen Jahren weiter verfolgt. Wir werden uns in Zukunft weiter in diese Richtung bemühen, um noch mehr internationale Anerkennung zu erhalten und noch mehr internationale Freunde zu gewinnen. Diese diplomatische Richtung entspricht der größten Erwartung der gesamten Bevölkerung.“

Präsidentin Tsai Ing-wen wird sich bei der nächsten Präsidentschaftswahl im Januar 2020 zur Wiederwahl stellen.

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