Präsidentin: Freiheit, Demokratie und Souveränität verteidigen

  • 23 August, 2019
Präsidentin Tsai bei der Gedenkfeier in Kinmen

Taipei – 23.8.2019 - Präsidentin Tsai Ing-wen hat heute auf der Insel Kinmen dem 61. Jahrestag des Bombardements von Kinmen und den Gefallenen gedacht.

Sie sagte, damals vor 61 Jahren verteidigten die Menschen gemeinsam die Republik China, Taiwan, ungeachtet wann sie gekommen seien, welcher Volksgruppe sie angehörten, ob Soldaten oder Zivilbevölkerung. Ohne diesen verlustreichen Kampf würde es die heutige freie und demokratische Republik China, Taiwan nicht geben.

Sie appellierte an die Bevölkerung, diesen Geist aufrechtzuerhalten und gemeinsam das Land zu schützen: „Der Geist des Artilleriegefechts vom 23. August verbindet Taiwan, Penghu, Kinmen und Matsu zu einer Lebensgemeinschaft. Eine einige Bevölkerung, ein einiges Land. Wir müssen nun unser nicht einfach errungenes freies und demokratisches Taiwan und unsere Lebensweise schützen und gemeinsam die Souveränität der Republik China, Taiwan verteidigen.“  

Präsidentin Tsai sagte, Frieden benötige eine Landesverteidigung. Die internationale Lage befinde sich einem schnellen Wandel. Sie sei entschlossen und vertrauensvoll, Taiwans Demokratie, Freiheit und Souveränität zu schützen und einen Beitrag für Frieden und Stabilität in der Region zu leisten. Sie glaube, dass jeder und jede den Streitkräften Rückendeckung gebe. Mit einer soliden Landesverteidigung könne man mutig und selbstbewusst an der vordersten Front von Demokratie und Freiheit stehen. Im Gedenken an das Bombardement vom 23. August vergesse man den Geist von damals nicht. Man werde beim Schutz der Republik China, Taiwan, keinen Schritt zurückweichen.

Am 23. August 1958 begann die zweite Taiwanstraßenkrise mit einem weiteren 44-tägigen schweren Bombardement der Insel durch die Streitkräfte Chinas. Die Krise hielt bis in die 1970-er Jahre an.

Kommentare

Aktuell in dieser Rubrikmehr