Finanzminister: Hohe US-Zölle gegen als „Made in China“ betrachtete Produkte

  • 15 May, 2019
  • F.P.
Finanzminister Su Jain-rong warnt vor Gefahr von US-Zöllen bei zu hohem MIC-Anteil

Taipei - 15.5.2019 - Die USA werden Produkte als „Made in China“  betrachten, wenn mindestens 35 Prozent der Rohmaterialien aus China sind oder deren Produktion zu 35 Prozent in China stattgefunden hat. In diesem Fall werden die Produkte mit hohen Zöllen belegen, teilte Finanzminister Su Jain-rong am heutigen Mittwoch mit.

Er warnte vor Praktiken der Verschleierung des Ursprungsortes durch Umladen der Produkte in Drittländern, wie es gerade in Vietnam bei Rohstahl aus China der Fall war, und von den USA mit hohen Zöllen belegt wurde.

Der Standort Taiwan müsse sauber bleiben um keine Konfusion über die Lieferketten aufkommen zu lassen. Die Regierung werde in dieser Richtung ihre Untersuchungen fortführen.

Kabinettsmitglied Gong Minghsin wies auf einem Seminar auf die entstehenden “nicht-roten Lieferketten” hin, die in Kürze auftauchen und bei denen Taiwan und Unternehmen aus Taiwan eine wichtige Rolle spielen werden. Großproduktionsanlagen dürften wegen Mangels an Land und Arbeitern auch in den Ländern Südostasiens angesiedelt werden.

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