Bildungsministerium: Ausbeutung der Arbeitskraft ausländischer Studierender vermeiden

  • 11 January, 2019
  • Admin
Der vertretende Bildungsminister Yao Leeh-ter (2.v.r) auf der Rektorenkonferenz

Taipei – 11.1.2019 – Der vertretende Bildungsminister hat Universitäten aufgefordert,  Ausbeutung der Arbeitskraft ausländischer Studierender zu vermeiden. 

Er bezog sich auf Fälle, in denen Studenten bei Vernachlässung des Bildungsangebots als Arbeitskräfte eingesetzt worden sein sollen. Der vertretende Bildungsminister Yao Leeh-ter sagte heute bei der Rektorenkonferenz höherer Bildungseinrichtungen, es gebe noch viel Verbesserungsbedarf was das Bildungsangebot, Praktika und Jobangebote für internationale Studenten und Studenten von Sonderprogrammen im Rahmen der neuen Südwärtspoltik betreffe. Die neue Südwärtspolitik sei eine wichtige Politik, bei der die Arbeitskraft ausländischer Studenten nicht unter dem Vorwand von Bildungsaustausch ausgenutzt werden dürfe: “Universitäten dürfen auf keinen Fall Studenten über Arbeitsvermittlungsagenturen anwerben und keinesfalls über Arbeitsvermittlungsagenturen Praktikumsstellen vermitteln. Das dürfen wir auf keinen Fall tun. Falls wir dies tun würden, gäbe das den Agenturen noch mehr Anreiz und Gelegenheit, diese Studenten auszubeuten. Das darf nicht passieren“, so Yao.

Yao zufolge hat das Ministerium die Feng Chia Universität in Taichung in Mitteltaiwan mit der Einrichtung eines mehrsprachigen Informationszentrums betraut. Dies soll ausländischen Studierenden die Möglichkeit geben, in Taiwan in ihrer Muttersprache Beschwerden einbringen zu können. Damit soll Ausbeutung und illegale Arbeitsaufnahme von Studenten aus dem Ausland vermieden werden.

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