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Taiwan drängt auf Aufnahme in Interpol

  • 27 October, 2021
Taiwan drängt auf Aufnahme in Interpol
Der 45-jährige Flüchtling, der auf den Philippinen verhaftet wurde, sitzend (Bild: Vertretung Taiwans auf den Philippinen)

Taipei – 27. Oktober 2021. Die taiwanische Vertretung in Manila hat die Verhaftung eines flüchtigen Taiwaners zum Anlass genommen, die Aufnahme Taiwans in Interpol zu fordern.

Der 45-jährige Taiwaner wird des Ketaminhandels und des Verstoßes gegen das Gesetz zur Kontrolle von Waffen, Munition und Messern verdächtigt und floh 2012 auf die Philippinen. Die Staatsanwaltschaft von Neu-Taipeh stellte 2014 einen Haftbefehl gegen ihn aus, erklärte das Wirtschafts- und Kulturbüro von Taipeh auf den Philippinen am Mittwoch.

Nach der Verhaftung des Flüchtigen forderte Taiwans Vertretung in Manila die Mitgliedschaft Taiwans bei Interpol, der weltweiten Organisation zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit bei der Verbrechensbekämpfung. Damit könnten derartige Fälle in Zukunft verhindert werden.

Das Wirtschafts- und Kulturbüro erklärte, dass Taiwan kein Mitglied von Interpol sei und daher keine Informationen über Kriminelle, die aus dem Land geflohen sind, über das globale sichere Kommunikationssystem I-24/7 von Interpol weitergeben könne.

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